Sustainable Advertising: Gründer Finn Dreyer setzt auf nachhaltige Partnerschaften
Er ist 23 Jahre jung, studiert Web Development in Berlin und lebt bereits seit Oktober 2022 seine Kreativität in seinem Unternehmen Sustainable Advertising aus: Finn Dreyer, Sohn der Handwerkerfamilie Dreyer Innenausbau in Goslar, möchte nachhaltig in der regionalen Werbebranche mitwirken. Dabei stehen für ihn Langfristigkeit, Verlässlichkeit und bedarfsorientiertes Arbeiten an erster Stelle.
„Noch ist es ein Nebenerwerb, doch so habe ich mein Unternehmen nie gesehen“, beschreibt der Gründer seine Ist-Situation. Direkt nach dem Abitur eröffnete er seine Werbeagentur Sustainable Advertising in Goslar, um Kreativität und Freiheit im unternehmerischen Rahmen auszuleben. Der Name seines Unternehmens – auf Deutsch übersetzt „Nachhaltige Werbung“ – ist in einem Brainstorming entstanden und betont sein Ziel, sowohl ressourcentechnisch als auch bezogen auf Wirksamkeit und Kundenbindung auf Nachhaltigkeit zu setzen.
Mit im Boot sind Adrian Reis (23) und weitere Werksstudenten, die auf Minijob-Basis die verschiedenen Aufträge umsetzen. Webdesign, Gestaltung, Foto und Video, Social-Media – das Portfolio ähnelt anderen Agenturen. Adrian Reis, bereits seit der 1. Klasse mit Finn Dreyer befreundet und quasi sein Geschäfts- und Sparringpartner für die Weiterentwicklung des Unternehmens, beschreibt den Unterschied: „Wir wollen unser Können nutzen, damit die Gesellschaft profitiert.“ Gesellschaftsrelevante Projekte sind für sie bedeutend und auch bei der klassischen Kundenbeziehung steht Profit nicht an erster Stelle. „Würden wir so denken, wären wir sicherlich schon woanders“, ergänzt Reis lachend. Ein wichtiger Bereich ist auch die Beratung. Bei Sustainable Advertising wird bedarfsorientiert gearbeitet und genau geschaut, welche Lösungen für die Kunden hilfreich und zielführend sind.
Das Interesse für die Programmierung wurde bei Finn Dreyer durch eine Kooperation des Ratsgymnasiums mit der TU Clausthal geweckt. Durch die Einführung in die Informatik war sein Berufswunsch klar. Bei allen Entscheidungen erhielt er Unterstützung von der Familie. Auch die Gründungsmodule der WiReGo und die Gespräche mit den Beraterinnen haben weitergeholfen. Wobei Finn Dreyer seine Gründung nach dem Motto „Einfach mal machen“ gestartet hat. Das ist auch seine Empfehlung an Gründungsinteressierte: „Legt los, schaut, was ankommt und entwickelt anhand eurer Erfahrungen euer Unternehmen weiter. Gerade als Einzelunternehmen ist man sehr flexibel und kann seine Ausrichtung jederzeit anpassen.“ Adrian Reis ergänzt: „Man muss auch seine Grenzen kennen, Work-Life-Balance für sich im Blick behalten und das Nein-Sagen lernen.“
Ab Sommer 2026, nach Beendigung seines Studiums, wird Finn Dreyer Sustainable Advertising als Vollselbstständigkeit führen.
