Früh übt sich: Gründungsgeist als Unterrichtsthema
Unternehmertum, also die Begeisterung, ein Unternehmen zu gründen, zu entwickeln und zu führen, lässt sich schon frühzeitig in die Köpfe junger Menschen bringen. Zudem kann die Selbstständigkeit im Zuge der Berufswahl eine attraktive Möglichkeit sein.
An den BBS 1 in Goslar – Am Stadtgarten sind die Themen „Unternehmensgründung“ und „Unternehmensstrategie“ im Lehrplan integriert. Dies ist nur ein Teil des wirtschaftsorientierten Unterrichts an den Schulformen Fachoberschule Wirtschaft, Berufliches Gymnasium und Fachschule Betriebswirtschaft. Nina Fahrtmann, Leitung Abteilung II Berufliches Gymnasium, Fachschule Betriebswirtschaft, betont dessen Bedeutung: „Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern alle möglichen Perspektiven der beruflichen Zukunft aufzeigen. Da gehört eine Selbstständigkeit dazu.“
Um das theoretische Wissen auch praktisch zu untermauern, unterstützt das Kollegium die Teilnahme am Wettbewerb „promotionschool“ der Wolfsburg AG oder am Workshop „SEE – Schüler erleben Entrepreneurship“ vom Zentrum für Entrepreneurship der PFH Private Hochschule Göttingen. „Das ist für uns die beste Möglichkeit, um die Praxis zu simulieren“, unterstreicht Fahrtmann das Engagement ihrer Schule. „Zudem bekommen die Schülerinnen und Schüler wertvolles Feedback von außen für ihre Pitches und Ideen.“
Bei „promotionschool“ entwickeln Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum Geschäftsmodelle. Sie erweitern ihr wirtschaftliches Fachwissen, trainieren individuelle Stärken und erhalten erste Einblicke in unternehmerisches Denken und Handeln. „SEE“ wird als kompakter, mehrtägiger Workshop durchgeführt. Die Teilnehmenden erhalten Praxiswissen und spannende Einblicke in die Welt des Gründens. Auch sie erarbeiten Geschäftsideen, die sie präsentieren.
„Um eine Wirtschaftsregion dynamisch weiterzuentwickeln, braucht es junge Menschen, die sich für Innovation und Unternehmertum begeistern lassen“, betont Dr. Jörg Aßmann, Geschäftsführer der WiReGo. „Als Wirtschaftsförderung begrüßen wir das Engagement seitens der Schulen oder anderer Bildungseinrichtungen sehr.“
