Gründungsinkubator Goslar – Wolfenbüttel

Um aussichtsreiche Gründungs- und Innovationsideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen zu entwickeln, soll es in den Landkreisen Goslar und Wolfenbüttel eine neue, ergänzende Unterstützung geben.

Voraussichtlich ab Ende des Jahres adressiert der Gründungsinkubator Goslar-Wolfenbüttel Privatpersonen aus den Landkreisen Goslar und Wolfenbüttel mit innovativen Geschäftsideen, Ausgründungen aus der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule und Innovatoren bzw. Innovationsteams aus bestehenden Unternehmen der Region. In einem mehrmonatigen Trainings-, Coaching- und Mentoringprogramm werden die ausgewählten Vorhaben aktiv und intensiv in ihrer Umsetzung begleitet. Als Ergebnis entstehen tragfähige Geschäftsmodelle samt dazugehörender Geschäftspläne, die eine erfolgreiche Umsetzung der Innovations- und Gründungsideen erlauben.

Für dich als Gründerin, Gründer oder Innovator in hiesigen Unternehmen ist der Gründungsinkubator eine ideale Chance, um innovative Ideen in zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu überführen. Bleib dran und du erfährst von uns frühzeitig, wann die erste Bewerbungsphase startet.

In einem zunächst für knapp drei Jahre angesetzten Projektzeitraum sollen bis zu 32 Gründungs- und Innovationsteams betreut werden. Der Inkubator wird über zwei Standorte am Gründungszentrum Clausthal-Zellerfeld und im Umfeld der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel verfügen, an denen im Wechsel von ca. sechs Monaten die sog. „Batches“ (Zeiträume der Intensivbetreuung der ausgewählten Teams bzw. Personen) durchgeführt werden.

Die bereits bestehende enge Vernetzung der Wirtschaftsförderungen sowie der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule, u.a. auch über den praxisnahen und projektorientierten Studiengang „Digital Technologies“, wird durch den Inkubator gestärkt. Zudem können landkreisübergreifende Gründungs- und Innovationsvorhaben zielführender unterstützt werden.

Wie geht es weiter? Derzeit wird der Förderantrag bei der Zukunftsregion Südostniedersachsen vorbereitet. Dort steht die Entscheidung zu Beginn des Jahres an, bevor die NBank hoffentlich im Frühsommer 2026 den Bewilligungsbescheid ausstellt. Spätestens danach wird das Projektteam zusammengestellt, um noch im Jahr 2026 mit der Projektumsetzung starten zu können.

„Wir freuen uns sehr auf den gemeinsamen Antritt mit unseren Kollegen von der Wirtschaftsförderung im Landkreis Wolfenbüttel. Es macht Sinn, an diesem Thema landkreisübergreifend zu arbeiten, die Kräfte zu bündeln und gleichzeitig die Fixkosten auf mehrere Partner zu verteilen. Unser Ziel ist, das derzeit noch bestehende regionale Vakuum zwischen den in Braunschweig und Göttingen bestehenden Inkubatoren zu schließen. Darüber zeigen wir, dass ein Inkubator auch in eher ländlichen Regionen ohne riesige Forschungseinrichtungen erfolgreich funktionieren kann“, so Dr. Jörg Aßmann, Geschäftsführer der WiReGo, zu den Hintergründen und Zielen des Projekts.

Ansprechpartner der WiReGo:
Dr. Jörg Aßmann, Tel. 05321 / 76 700, E-Mail: joerg.assmann@wirego.de

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