Kurz erklärt: Die Liquiditätsplanung
Hast du schon einmal dein Konto überzogen? Das soll in der Selbstständigkeit nicht passieren. Und genau dafür brauchst du die Liquiditätsplanung für die ersten drei Jahre. Sie ist wie ein Kontoauszug für die Zukunft.
Als Teil des Businessplans listest du hier alles auf, was geschäftlich finanziell reinkommt und rausgeht. Zur Einnahmenseite gehören z. B. dein Eigenkapital, der ausgezahlte Kredit, und Verkaufserlöse.
Auf der Ausgabenseite stehen z. B. die Miete und Nebenkosten für deine Geschäftsräume, dein Unternehmerlohn, Personalkosten, Versicherungsbeiträge, Ausgaben für Investitionen und die monatlichen Tilgungsraten und Zinsen für den Kredit.
Wenn du alles zusammengetragen hast, kannst du erkennen, ob du am Monatsende immer noch flüssig, also liquide bist.
Im ersten Jahr wirst du wahrscheinlich ein paar Monate haben, in denen am Monatsende rote Zahlen stehen. Das ist dann dein Betriebsmittelbedarf.
Diese und weitere Details erklären wir dir gern in unseren Seminaren.
